Supervision 2017

Supervision soll hilfreich sein für Situationen, in denen die BehandlerIn den „roten Faden“ verliert oder sich der erwartete Erfolg nicht einstellt. Supervision ist ein professionelles Handwerkszeug, welches den Einstieg in die Praxis erleichtert und bei fortgeschrittener Berufsausübung klärend und systematisierend wirkt. Sie werden auch von den Supervisionsfällen der Anderen profitieren, weil Sie viele Varianten des Grundthemas, sei es homöopathisch oder psychologisch, bei Ihren PatientInnen wiedererkennen werden.
Voraussetzung für Supervision ist ein kollegiales und offenes Klima, in dem ein wertschätzender Gedankenaustausch möglich ist und Raum für persönliche Anliegen lässt.

In meiner homöopathischen Arbeit rückt die Frage „Was ist das zu Behandelnde, welche Krankheitsdynamik habe ich vor mir und welches Mittel kann das lösen“ in den zentralen Mittelpunkt. Ebenso eine Anamneseführung, die uns homöopathisch verwertbare Informationen liefert. Dies erfordert gelegentlich auch eine „Patientenschulung“, im Sinne einer genauen, achtsamen Selbstbeobachtung und Beschreibung. Hier unterstützt die SL-Methodik sehr, da sie auf zusammenwirkende Symptome zielt und damit den individuellen Krankheitsprozess verdeutlicht.

Auch arbeite ich nur noch mit gut ausgeprüften und in der Praxis bewährten Arzneien, da diese mich selten im Stich lassen und rasche Linderung für die Patientinnen und Patienten erzielen.

Supervisionsgruppe Freitag
Quereinstieg für supervisionserfahrene Kolleginnen und Kollegen ist möglich.
Freitags 15.00 bis 18.00 Uhr (4 SHZ Punkte, davon 1 Klinik)
Ort TIAMAT, Hoheluftchaussee 17, 20253 Hamburg
Termine 20.10.17 |24.11.17 | weitere Termine werden später festgelegt

Die wichtigsten Blickwinkel der Supervision

  • Welche Argumente (inkl. Repertorisation) führten zu Ihrer Mittelwahl, wie haben die bisherigen Verschreibungen gewirkt?
  • Wo liegt das Problem: Unsicherheit in der Arzneiwahl, in der Bewertung der Arzneireaktion oder auf der Kontaktebene?
  • Wie ist die körperliche Pathologie in Bezug auf Schwere und Dynamik einzuordnen, und welche diagnostischen Schritte sind ggfs. einzuleiten?
  • Wie kann die aktuelle psychische Verfassung und/oder Lebensgeschichte der Patientin oder des Patienten verstanden werden, wie passt sie in das Gesamtgeschehen und ist sie relevant für eine Verschreibung?
  • Wie kann ich fragen?
  • Die Folgebehandlung gestalten: Was muss ich wissen, was will ich wissen, wo möchte ich mich abgrenzen?
  • Welche Heilungsschritte sind zu erwarten und in welchem Zeitraum?
  • Welche anderen Maßnahmen könnten den Heilungsprozess noch unterstützen?

Supervision lebt von Fragen. Davon bitte ich Sie, viele mitzubringen.

Zum Nachlesen und Vertiefen empfehle ich Ihnen folgende Links der SHZ:
Supervisions-Journal zur Dokumentation der Supervision von Therapeuten
Merkblatt für Supervisanden

Organisatorisches
Die zu supervidierenden Fälle werden an mich und alle TeilnehmerInnen vor dem Termin gemailt. Erfahrungsgemäß konzentriert und fokussiert schon diese Art der Vorbereitung auf die zu lösenden Aspekte. Die Ergebnisse, inklusive der Repertorisation, werden als „Nachlese“ den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt. So können die gemeinsamen Überlegungen nachvollzogen werden.
Für beide Gruppen gilt:

Kosten
50 € pro Supervision, in bar oder Überweisung auf:
PSD Bank | IBAN: DE10200909002318870601 | BIC: GENODEF1PO8

Kontakt & Anmeldung
Petra-Bindia Schmieder | Tel 040/43 09 68 17 | E-Mail: schmieder@homoeopathie-synergie.de